Ist die Abrechnung über die Krankenkassen möglich?
Ja. Die Abrechnung erfolgt i.d.R. problemlos über die gesetzlichen und privaten Krankenkassen.

Wie ist üblicherweise der Ablauf einer Psychotherapie?
Vor der eigentlichen Therapie finden bis zu 5 probatorische Sitzungen statt. Dafür benötigen Sie keine Genehmigung von Ihrer Krankenkasse.

In der Regel ergibt sich folgender Ablauf:
Bei Ihrem ersten Besuch legen Sie Ihre Versichertenkarte vor.
Die probatorischen Termine können Sie ohne besondere Genehmigung der Krankenkasse in Anspruch nehmen. Sie dienen dazu, sich kennen zu lernen und heraus zu finden, ob die Therapie für Sie geeignet ist.
Im positiven Fall können Sie bei Ihrer Krankenkasse einen Antrag für eine Psychotherapie einreichen. Zusätzlich benötigen Sie für die Krankenkasse noch eine ärztliche Bescheinigung (Konsiliarbericht), auf der bestätigt wird, dass aus medizinischer Sicht nichts gegen eine Therapie spricht. Diese Bescheinigung kann Ihnen zum Beispiel Ihr Hausarzt ausstellen.

In welchen Abständen finden die Termine statt?
Normalerweise findet ein Termin pro Woche statt.

Wie lange dauert eine Therapiesitzung?
Eine Therapiesitzung dauert 50 Minuten.

Wie ist es mit der Schweigepflicht?
Psychotherapeuten unterliegen der Schweigepflicht, d.h. die Inhalte der Gespräche können nur weitergegeben werden, wenn Sie dies ausdrücklich wünschen. Dafür ist dann eine Schweigepflichtentbindung von Ihrer Seite nötig.

Was ist bezüglich Medikamenten zu beachten?
Ihre gewohnten Medikamente sollten Sie auf jeden Fall wie verordnet weiter einnehmen.
Sollten Sie Psychopharmaka zur Unterstützung der Therapie benötigen, wird Ihnen diese Ihr Neurologe/Psychiater oder Ihr Hausarzt verschreiben.

Bieten Sie neben den Kassenleistungen noch weitere Leistungen an?
Ja, bspw. Coaching, Supervision und Selbsterfahrung.

Wichtige Fragen